About Me

Über mich und meine Motivation

 

Ich bin seit vielen Jahren Physiotherapeutin und liebe, was ich mache. Menschen begleiten, die sich entwickeln wollen und sich dabei oft selbst vergessen.

Ich liebe es zuzuhören, zu verstehen und zu sehen, wie kleine Veränderungen im Alltag große Wirkungen haben können.

Immer wieder höre ich: „Du verstehst mich anders!“

Ich glaube das liegt daran, dass ich selbst erlebt habe wie es ist, wenn der Körper Alarm schlägt. Bevor der Kopf überhaupt wahrnimmt, dass etwas schief läuft.

Ich wollte nicht nur beruflich, sondern auch für mich persönlich verstehen: Warum können wir oft nicht loslassen und verausgaben uns zu oft?

 

Mein Weg

Mein Leben war lange von Leistungen und eigenen Erwartungen geprägt.

Ich wollte alles richtig machen, jeden Moment perfekt nutzen und merkte doch, dass ich ständig an meine Grenze stieß.

Meine Haut war für mich ein klarer Spiegel. Ständiger Juckreiz, Entzündungen und Wunden waren keine isolierten Probleme, sondern Ausdruck von Überlastungen.

Ebenso ließ sich mein Gewicht nicht reduzieren. Ich stellte mehrfach die Ernährung um und probierte verschiedene Sportpläne. Alles ohne Erfolg, im Gegenteil in besonders stressigen Zeiten stieg es weiter an. Ich verstand noch nicht, dass die Kilos bleiben, solange der Körper in Not ist.

Ich wollte mit eiserener Disziplin alte Gewohnheiten ablegen und neue Routinen einführen. Aber ich scheiterte immer wieder und ärgerte mich über mich selbst.

Der Wendepunkt begann, als ich durch meine Ärztin aufgefordert wurde mir Zeit für mich zu nehmen.

Anfangs fiel mir das sehr schwer. Ich war zwar ausgelaugt und leer, aber so unruhig wie ein Tiger im Käfig.

Ich wollte lernen wirkliche Pausen zu machen. Ohne schlechtes Gewissen, auch wenn noch nicht alle Aufgaben erledigt waren.

Es war nicht leicht, aber nach und nach fiel es mir leichter die Kontrolle abzugeben. Ich lernte Grenzen zu erkennen, zu akzeptieren und „Nein“ zu sagen.

Ich verstand, dass ich dem Körper zuhören und ihn respektieren muss. Er ist mein Freund. Symptome kann ich nicht mit Willenskraft oder Cremes und Pillen wegmachen.

Erst wenn ich den Stress annehme, verstehe und reguliere, ist es möglich langfristige Veränderungen zu erzielen.

Mein Weg ist noch lange nicht zu Ende.

Ich lerne jeden Tag achtsam mit mir zu sein und mich selbst ernst zu nehmen.

Ich weiß, dass ich meinen Körper nie wieder übergehen werde und ich Veränderungen nicht mehr mit Macht erzwinge.

In meinem Alltag bedeutet das mit kleinen wiederholten Handlungen mein Nervensystem zu stabilisieren und dabei bewusst aktiv zu sein.

Meine Mission

Ich schreibe und arbeite zu diesem Thema, weil ich selbst erfahren habe, wie es sich anfühlt, wenn man funktioniert und stark wirkt, aber innerlich erschöpft ist.

Mir fehlte kein weiterer Plan und keine neue Technik, sondern jemand der den Zusammenhang sieht, der mich sieht.

Viele kämpfen heute mit Stress und haben einen hohen Erwartungs- und Zeitdruck.

Mir ist wichtig, dass Menschen sich nicht falsch fühlen, wenn etwas nicht sofort klappt.

Regulation ist nicht Schwäche oder Kompliziert. Nichts was man perfekt beherrschen muss.

Wir können ein gefülltes und aktives Leben haben.

Es geht darum, den eigenen Körper wieder als Verbündeten zu sehen und Schritt für Schritt Sicherheit aufzubauen.

Dieses Verständnis weiterzugeben ist für mich keine Theorie, sondern eine persönliche Aufgabe geworden.

Ich möchte Menschen ermutigen, ihrem Körper wieder zuzuhören und sich selbst ernst zu nehmen.

 

Einladung

Wenn du dich in manchen Punkten wiederfindest, dann lies dich gern durch die bereits entstandenen Beiträge.

Gern kannst du auch die kommenden Texte begleiten.

Vieles wird klarer, wenn man die Zusammenhänge nach und nach entdeckt und im eigenen Alltag ausprobiert.

Bleib gern hier, du bist willkommen und du bist nicht allein.

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